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Bach verbindet

Gemeinsam unterwegs

Spirituelle Erfahrungen

Traumhafte Landschaften

Kulturelle Schätze

Kulinarische Genüsse

''Bach verbindet''

Eine ökumenische Reise ins vereinte Deutschland und zu UNESCO- Weltkulturerbestätten

Kath. Pfarrei St. Franziskus und Ev. Luth. Johanneskirche Kempten

20.05.2024 bis 26.05.2024 | 7-tägige Busreise

Die nächste Ökumenische Reise der Gemeinden St. Franziskus und Johannes in Kempten im Jahr 2024 steht in mehrfacher Hinsicht unter dem Motto „Vereinigung“. Im Zentrum befindet sich zunächst die nun schon längere Tradition, eine gemeinsame Reise zu unternehmen und damit die Ökumene in unseren Gemeinden mit besonderem Leben zu erfüllen. Wir werden Sehenswürdigkeiten des katholischen wie evangelischen Glaubens besuchen und somit beide Konfessionen im gemeinsamen Erleben miteinander verbinden.
Die Reiseroute kreuzt außerdem zweimal die ehemalige innerdeutsche Grenze und gibt so Anlass, Erinnerungsorte der Teilung und Wiedervereinigung zu besuchen.
Und schließlich folgenden wir unserem Motto „Bach verbindet“ und werden wesentliche Stationen seines reichen Musikerlebens besuchen. Johann Sebastian Bach kann heute als der bedeutendste Komponist der Musikgeschichte angesehen werden, nachdem er bis Anfang des 19. Jahrhunderts fast vollständig in Vergessenheit geraten war. Die umfangreiche Praxis von Bach-Musik in unseren beiden Kirchen ist ein weiteres Zeichen christlicher Gemeinsamkeit. Er kann also wahrhaft als der deutsche und ökumenische Kirchenmusiker angesehen werden, auf dessen Spuren wir uns mit dieser Reise begeben wollen.

Statue J. S. Bach - Pixabay - (c) WolfBlur
Leipzig - Thomaskirche - Pixabay - (c) lapping

Ihr Reiseprogramm

1. Tag: Anreise über Geisa

Anreise von Kempten zur ehemalige Zonengrenze in der Rhön. Besuch von Point Alpha bei Geisa. Point Alpha war einer von vier US-Beobachtungsstützpunkten an der innerdeutschen Grenze in Hessen. Hier erwartete die NATO im Ernstfall die Invasion der Truppen des Warschauer Pakts auf bundesdeutsches Gebiet. Führung durch die Gedenkstätte und entlang des “Weges der Hoffnung“. Hier erinnern 14 Skulpturen an den 1400 km langen Eisernen Vorhang, der Deutschland teilte. Der Künstler Dr. Ulrich Barnickel nimmt dabei Bezug auf die 14 Stationen des Kreuzwegs.
Weiterfahrt nach Eisenach.
Zimmerbezug für zwei Nächte.
Abendessen im Hotel.
Übernachtung: Eisenach, Pentahotel Eisenach
Verpflegung: A

2. Tag: Eisenach mit Bachmuseum

Ganztägiger Aufenthalt in Eisenach, dem Geburtsort Bachs. In Eisenach verbrachte Bach seine frühe Kindheit.
Zunächst Stadtführung durch Eisenach auf den Spuren Bachs. Besuch der Georgenkirche mit dem Taufstein Bachs. Im früheren Predigerkloster ging der junge Johann Sebastian zur Schule. Auf dem Alten Friedhof sind die Eltern begraben. Anschließend Besuch des Bachhauses am Frauenplan, das als sein Geburtshaus gilt. Heute befindet sich hier ein Museum, das an das Leben und Wirken Bachs erinnert. Auf 600 m² Ausstellungsfläche werden ca. 250 Originalexponate gezeigt, darunter ein Bach-Notenautograph. Nach der Führung erwartet uns noch eine musikalische Darbietung auf historischen Instrumenten.
Mittagspause. und Freizeit.
Nachmittags Freizeit.
Gelegenheit zu einer kleinen Wanderung von ca. 8 km Länge zum Beispiel durch die Drachenschlucht mit ihrem kleinen Wasserfall (am südlichen Stadtrand von Eisenach).
Alternativ möglich ist auch ein individueller Besuch der Wartburg (Zusatzkosten: ca. € 14,- pro Person für Eintritt und Führung auf der Wartburg).
Abendessen in einem Stadtlokal in Eisenach.
Rückfahrt zum Hotel.
Übernachtung: Eisenach, Pentahotel Eisenach
Verpflegung: F, A

3. Tag: Arnstadt und Naumburger Dom

Fahrt in die Bachstadt Arnstadt, die älteste Stadt Thüringens, wo Bach seine erste Anstellung als Organist hatte. Rundgang mit Besuch der Johann-Sebastian-Bach-Kirche. Die dortige Orgel war bis 1707 der erste Arbeitsplatz des Musikers und Komponisten. Außerdem Besichtigung des Bachdenkmals auf dem Marktplatz. Es stellt den orgelspielenden jungen Bach in lässiger Pose dar und ist nicht unumstritten.
Kurze Mittagspause in Arnstadt.
Weiterfahrt nach Naumburg, der bekannten Domstadt, schön gelegen am Eingang des Saale-Unstrut-Landes. Besuch des berühmten Domes St. Peter und Paul mit den weltbekannten Stifterfiguren und den beiden Lettnern. Er gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Nach der Führung Weiterreise nach Leipzig. Zimmerbezug für 3 Nächte in einem Hotel im Zentrum (fußläufig zur Altstadt). Abendessen im Hotel.
Übernachtung: Leipzig, Seaside Park Hotel Leipzig
Verpflegung: F, A

4. Tag: Die friedliche Revolution und die Thomaskirche

Am Vormittag Stadtrundgang “Auf den Spuren der Friedlichen Revolution“. An markanten Punkten der Leipziger Innenstadt wird an die historische Entwicklung des Jahres 1989 erinnert, die das Ende der DDR einleitete. Der Rundgang führt unter anderem zum Nikolaikirchhof, wo schon im Frühjahr ’89 der Ruf nach Freiheit laut wurde, zum Augustusplatz, wo im Herbst Massenkundgebungen stattfanden, und am Leipziger Ring entlang, der Marschroute der Demonstrationen. Auch auf die Entwicklung von Leipzig seit 1989 wird eingegangen.
Mittagspause und Freizeit.
Nachmittags Besuch der Thomaskirche mit Führung. Bach lebte von 1723 bis zu seinem Tod 1750 in Leipzig und wirkte in dieser Zeit als Kantor an der Thomaskirche. In dieser Zeit entstanden viele seiner wichtigsten Werke. Am 28.07.1750 starb Bach in Leipzig im Alter von 65 Jahren. Im Chorraum der Thomaskirche befindet sich sein Grab.
Der späte Nachmittag und Abend stehen zur freien Verfügung. Es gibt Gelegenheit zu einem Konzertbesuch, z. B. im Leipziger Gewandhaus, wo heute das Gewandhausorchester Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy zu Gehör bringt.
Übernachtung: Leipzig, Seaside Park Hotel Leipzig
Verpflegung: F

5. Tag: Weitere Entdeckungen in Leipzig

Vormittags Besuch der Propsteikirche St. Trinitatis. Sie wurde am 9. Mai 2015 geweiht. Die Trinitatiskirche ist der größte Kirchenneubau im Osten Deutschlands seit der politischen Wende. Besichtigung des Kirchenkomplexes, zu dem auch ein großer Gemeindesaal gehört. Gemeinsamer Gottesdienst und Führung durch die Kirche, evtl. ist auch ein Gespräch mit einem Gemeindemitglied möglich.
Der restliche Tag steht bis zum frühen Abend zur freien Verfügung. Möglich ist z. B. ein Besuch des Bach Museums im Bosehaus, einem der bedeutendsten Renaissancebauten Leipzigs. Die umfangreiche Dauerausstellung gibt mit kostbaren Instrumenten, Dokumenten und Kunstwerken einen tiefen Einblick in das Leben und Wirken von Johann Sebastian Bach in Leipzig.
Um 18 Uhr Besuch des Kantatengottesdienstes in der Thomaskirche, der in der Regel vom Thomanerchor gestaltet wird.
Gemeinsames Abendessen in einem Stadtrestaurant.
Übernachtung: Leipzig, Seaside Park Hotel Leipzig
Verpflegung: F, A

6. Tag: Mödlareuth und Vierzehnheiligen

Fahrt nach Mödlareuth bei Hof in Oberfranken. Die Amerikaner nannten das Dorf „Little Berlin“. Die deutsch-deutsche Grenze führte mitten durch den Ort. Auch in Mödlareuth gab es eine Mauer, aber keinen Checkpoint. Über 37 Jahre lang war es auf legale Weise nicht möglich, die Grenze zu überschreiten, um von dem einen in den anderen Ortsteil zu gelangen. Führung durch den Ort und die Gedenkstätte.
Anschließend Weiterfahrt nach Vierzehnheiligen bei Bad Staffelstein. Besichtigung der Wallfahrtsbasilika Vierzehnheiligen. Sie wurde von Balthasar Neumanns geplant und gilt als Höhepunkt barocker fränkischer Kunst. Hier sollen im 15. Jh. einem Schäfer in einer Vision die 14 Nothelfer erschienen sein.
Zimmerbezug für eine Nacht im Bildungs- und Tagungshaus bei der Basilika.
Abendessen in der Unterkunft.
Übernachtung: Vierzehnheiligen, Bildungs- und Tagungshäuser Vierzehnheiligen
Verpflegung: F, A

7. Tag: Bamberg und Heimreise

Fahrt in die alte fränkische Kaiser- und Bischofsstadt Bamberg, deren Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Stadtrundgang mit Besuch des Grünen Markts, der Martins-Kirche, des E.T.A.-Hoffmann-Hauses und des Alten Rathauses, das die Grenze bildet zwischen der Bürger- und der Bischofsstadt. Natürlich wird auch der Kaiserdom besucht, eine der schönsten Kirchen des deutschen Mittelalters. Er beheimatet die Gräber von Kaiser Heinrich II. und seiner Gemahlin Kunigunde. Neben dem legendären Bamberger Reiter findet sich hier auch das einzige Papstgrab auf deutschem Boden.
Mittagspause und kurze Zeit zur freien Verfügung.
Ca. 14.30 Uhr Heimreise von Bamberg nach Kempten.
Ca. 19.30 Uhr Ankunft
Verpflegung: F

Im Reisepreis inklusive:

  • Fahrt in einem modernen Reisebus
  • Unterbringung im Doppelzimmer mit Bad/Du und WC
  • 6 Übernachtungen in guten Mittelklassehotels (bzw. kirchlichen Häusern):
    20.05.2024 – 22.05.2024: Eisenach, Pentahotel Eisenach
    22.05.2024 – 25.05.2024: Leipzig, Seaside Park Hotel Leipzig
    25.05.2024 – 26.05.2024: Vierzehnheiligen, Bildungshaus der Diözese
  • Bettensteuer bzw. Tourismusabgabe (wo notwendig)
  • 6x Frühstück
  • 5x Abendessen (davon 2x in Stadtrestaurants)
  • Alle örtlichen Führungen und Reiseleitungen (laut Programm: u.a. Point Alpha, Bachhaus Eisenach, Stadtführungen in Eisenach, Arnstadt, Leipzig und Bamberg, Thomaskirche, Propsteikirche Leipzig, Mödlareuth, Führung Vierzehnheiligen)
  • Alle Eintritte (laut Programm: u.a. Point Alpha, Bachhaus Eisenach, Georgenkirche Eisenach, Bachkirche Arnstadt, Mödlareuth)
  • Funkführungsanlage
  • Reisepreissicherungsschein

Nicht im Reisepreis enthalten:
Ausgaben des persönlichen Bedarfs, sonstige nicht erwähnte Reiseleistungen, Getränke, weitere Mahlzeiten, Trinkgelder, Reiseversicherungen, Eintrittskarten für Konzertveranstaltungen

Reisegrundpreis

€ 870,00 pro Person ab min. 35 Teilnehmern
€ 895,00
pro Person ab min. 30 Teilnehmern

Einzelzimmerzuschlag:
€ 160,00

Mindestteilnehmerzahl:
30 Personen

Ihre Ansprechpartnerin

CorinnaWindisch

Corinna Windisch-Machoi

Weitere Informationen:
Tel.: 06431 / 941940
E-Mail: corinna.windisch-machoi@tobit-reisen.de
oder über unser Kontaktformular

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