Begegnungsreise nach Krakau und Auschwitz (14.06. – 18.06.2027)
Versöhnung und Erinnerung, Demokratie und Frieden
Begegnungsreise nach Krakau und Auschwitz
Pastoraler Raum Bad Kissingen
und weitere Interessierte
14.06.2027 - 18.06.2027 | 5-tägige Flugreise
mit Pfarrvikar Matthias Karwath
Unter dem Leitmotiv „Versöhnung, Erinnerung, Demokratie und Frieden“ begeben wir uns auf eine Reise nach Polen, die mehr bietet als nur touristische Erlebnisse.
Krakau, eine der ältesten und schönsten Städte Europas, war nicht nur ein Ort großer kultureller Blüte, sondern auch Zeugin von Konflikten, Widerstand und dem Streben nach Freiheit. Als Stadt, die unter den Schrecken des Nationalsozialismus und der totalitären Diktatur gelitten hat, erlebte sie ab den 1990er Jahren den demokratischen Neubeginn.
Ein Schwerpunkt der Reise ist der Besuch der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau, einem Ort, der für die unaussprechlichen Gräueltaten des Holocaust steht und an dem die Erinnerung an die Millionen Opfer lebendig gehalten wird. Auschwitz ist ein Mahnmal dafür, wie wichtig es ist, für Freiheit, Menschenrechte und Demokratie einzutreten.
Ihr Reiseprogramm
1. Tag: Anreise nach Polen: Die Altstadt von Krakau
Linienflug von Frankfurt nach Krakau mit Lufthansa oder LOT.
Begrüßung durch den polnischen Reiseleiter Jacek Ptak am Flughafen.
Fahrt in die von Kriegsschäden verschonte Altstadt von Krakau. Die Altstadt gehört komplett zum UNESCO-Weltkulturerbe. U.a. Besichtigung des mittelalterlichen Marktplatzes, der Marienkirche und der Tuchhallen. Besuch des schönen Innenhofs des Collegium Maius der berühmten Jagiellonen-Universität.
Zimmerbezug für zwei Nächte in einem guten Mittelklassehotel im ehem. jüdischen Viertel von Krakau. Abendessen im Hotel.
Übernachtung: Krakau, Hotel Kazimierz
Verpflegung: A
2. Tag: Königliches und jüdisches Krakau
Vormittags Spaziergang entlang des Königswegs. In den Fußstapfen der polnischen Könige folgen wir dem Weg ihres Einzugs nach Krakau durch die Kanonikerstraße bis zum Schlossberg. Besuch der berühmten Kathedrale von Krakau, dem ehem. Bischofssitz von Karol Wojtyła (Innenbesichtigung) und des Wawelschlosses (Außenbesichtigung).
Mittagspause.
Nachmittags Rundgang durch den Stadtteil Kazimierz, der seit 1495 Wohnstätte der Krakauer Juden ist. Besuch der Remuh-Synagoge und des alten jüdischen Friedhofs. Der Stadtteil war ein wichtiger Drehort in Steven Spielbergs Film „Schindlers Liste“. Außerdem Besuch des jenseits der Weichsel gelegenen Krakauer Stadtteils Podgorze, wo sich im 2. Weltkrieg das jüdische Ghetto befand. Besuch des Platzes der Ghettohelden und der ehem. Emaillefabrik von Oskar Schindler, der tausende Juden vor dem Tod rettete. Nach Möglichkeit auch Führung durch das Museum in der Schindlerfabrik, das die Geschichte Krakaus in den Jahren 1939-45 thematisiert.
Abendessen mit Klezmermusik in einem jüdischen Lokal in Kazimierz.
Übernachtung: Krakau, Hotel Kazimierz
Verpflegung: F, A
3. Tag: Auschwitz: Die Konzentrationslager
Fahrt nach Auschwitz / Oswiecim. Von 1940 an bauten die Nationalsozialisten vor den Toren der polnischen Stadt Oswiecim ein riesiges Konzentrationslager mit zahlreichen Nebenlagern. Dieser Lagerkomplex wurde zum Schauplatz des organisierten Massenmordes an den europäischen Juden und vielen anderen Menschen. Führung und Besuch der Gedenkstätten im Stammlager Auschwitz und in Auschwitz-Birkenau.
Zimmerbezug für eine Nacht in einem guten Mittelklassehotel in unmittelbarer Nähe der Gedenkstätte.
Abendessen im Hotel.
Übernachtung: Auschwitz, Hotel Imperiale
Verpflegung: F, A
4. Tag: Auschwitz: Gedenken, Versöhnung und Auftrag
Besuch der Internationalen Jugendbegegnungsstätte (IJBS) in Auschwitz. Sie wurde von der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e. V. und der Stadt Oświęcim mit Unterstützung ehemaliger Häftlinge des KL Auschwitz erbaut und 1986 eingeweiht. Sie dient der Aufrechterhaltung des Gedenkens an den Holocaust und der Versöhnung zwischen den Völkern. Gespräch mit einem Vertreter der IJBS. Außerdem Besuch des Ausstellungspavillons Gerhard Richter BIRKENAU mit den „Bildern aus Birkenau“. Vier Fotografien, die 1944 von Häftlingen des Sonderkommandos heimlich und unter Einsatz ihres Lebens aufgenommen wurden, dienten Gerhard Richter als Grundlage für das 2014 entstandene Werk.
Mittagspause.
Nachmittags Besuch des St.-Maximilan-Kolbe-Zentrum in Harmęże bei Birkenau. Das franziskanische Zentrum ist ein Ort des Gebetes und der Reflexion sowie eine Gedenkstätte für den hl. Maximilian Kolbe, der in Auschwitz als Märtyrer starb. Sehenswert ist vor allem die Ausstellung mit Werken von Marian Kołodziej, einem ehemaligen Häftling des Konzentrationslagers Auschwitz, der nach fast 50 Jahren des Schweigens seine Erfahrungen in beeindruckenden Zeichnungen zum Ausdruck brachte.
Im Anschluss Fahrt nach Tschenstochau. Zimmerbezug für eine Nacht in einem guten Mittelklassehotel in Fußweite zur Wallfahrtsstätte.
Abendessen im Hotel.
Übernachtung: Tschenstochau, Arche Hotel Częstochowa
Verpflegung: F, A
5. Tag: Die schwarze Madonna und Rückflug
Am Vormittag Aufenthalt in Tschenstochau, dem größten und bedeutendsten polnischen Wallfahrtsort. Papst Johannes Paul II. besuchte Tschenstochau während seines Pontifikates sechsmal. Besichtigung der Wallfahrtsstätten mit dem Gnadenbild der „Schwarzen Madonna“. Gemeinsame hl. Messe.
Anschließend Transfer zum Flughafen von Krakau oder Kattowitz. Verabschiedung der polnischen Reiseleitung. Rückflug nach Frankfurt mit Lufthansa oder LOT.
Verpflegung: F
Im Reisepreis inklusive:
- Linienflug mit Lufthansa oder LOT von Frankfurt nach Krakau und zurück von Krakau oder Kattowitz nach Frankfurt
- Flughafensteuern und Sicherheitsgebühren, Luftverkehrsabgabe
- Alle Transfers in Polen in einem modernen Reisebus, inkl. Autobahn- und Parkgebühren
- Unterbringung im Doppelzimmer mit Bad/Du und WC
- 4 Übernachtungen in guten Mittelklassehotels:
14.06. – 16.06.2027, Krakau: Hotel Kazimierz
16.06. – 17.06.2027, Auschwitz: Hotel Imperiale
17.06. – 18.06.2027, Tschenstochau: Arche Hotel Częstochowa - 4x Frühstück
- 4x Abendessen (3x im Hotel, 1x in einem traditionellen, jüdischen Restaurant in Krakau)
- Durchgängige deutschsprachige Reiseleitung in Polen vom 1.-5. Tag durch Herrn Jacek Ptak, dazu örtliche Führer (nach Bedarf)
- Alle Ausflüge, Führungen und Besichtigungen (laut Programm)
- Alle Eintritte (laut Programm)
- Klezmermusik zu einem Abendessen
- Alle Fahrten mit dem ÖPNV in Krakau (laut Programm)
- Funkführungsanlage (1.-5. Tag)
- Bettensteuer, Tourismusabgaben oder City-Tax (wo notwendig)
- Reisepreissicherungsschein
Nicht im Reisepreis enthalten:
Transfer von/zum Flughafen Frankfurt, Ausgaben des persönlichen Bedarfs, sonstige nicht erwähnte Reiseleistungen, Getränke, weitere Mahlzeiten, Trinkgelder, Reiseversicherungen
Reisegrundpreis
€ 1.075,00 ab 26 Personen
€ 1.125,00 ab 21 Personen
jeweils pro Person im Doppelzimmer
Mindestteilnehmerzahl: 21 Personen
Einzelzimmerzuschlag: € 145,00
Ihr Ansprechpartner
Andreas Schmitz
Weitere Informationen:
Tel.: 06431 / 941940
E-Mail: andreas.schmitz@tobit-reisen.de
oder über unser Kontaktformular
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